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Tipps und Tricks

Gemüse im Mai – Top 10 Gemüsearten

Jetzt wird gepflanzt! Für Gärtner gibt es eine lange Liste an Gemüse, das im Mai gesät wird. Wir haben eine Top 10 erstellt, die man auf jeden Fall im Garten haben sollte! Mit dabei sind folgende Gemüsearten (alphabetisch sortiert):

  1. Knollensellerie
  2. Kohlrabi
  3. Kopfsalat
  4. Kürbis
  5. Paprika
  6. Rosenkohl
  7. Salatgurke
  8. Neuseeländer Spinat
  9. Zucchini
  10. Zwiebel

Knollensellerie

Der Knollensellerie stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum und ist heute weltweit verbreitet. Bekannt wurde er in Europa im 9. Jahrhundert, davor wurde er bereits im alten Ägypten als Heilpflanze verwendet. Er gilt als aromatische Wildpflanze und ist mit Karotten, Kümmel und Fenchel verwandt. Knollensellerie enthält die Vitamine B und C sowie Kalium, Eisen und Kalzium. Für das Gemüse ist ein Lehmboden ideal, der mit Sand und Humus angereichert wurde. Zudem sollte der Boden bei der Saat gelockert und feucht sein.

Kohlrabi

Kohlrabi stammt von der Familie des Kohls ab, seine genaue Herkunft lässt sich aber nicht bestimmen. So sagen manche er stamme aus Nordeuropa, andere wiederum vermuten, dass der Kohlrabi aus Mittelasien oder dem Mittelmeerraum stammt. Auch der Zeitpunkt seiner Entstehung ist unklar, das erste Mal in Europa erwähnt wurde er in Kräuterbüchern aus dem 16. Jahrhundert. Kohlrabi kann durch seine Inhaltsstoffe den Blutzuckerspiegel stabilisieren und die Abwehrkräfte steigern. Außerdem besitzt er einen hohen Anteil an Vitamin C. Im Garten sollte man darauf achten, dass es dem Kohlrabi nicht zu warm wird und er genügend Wasser bekommt. Auch der Pflanzabstand sollte nicht zu eng sein.

Kopfsalat

Angeblich stammt Kopfsalat vom wilden Lattich ab, einer Steppenpflanze aus Südeuropa und Vorderasien. Nach Mitteleuropa kam der Kopfsalat im 8. Jahrhundert. Salat enthält viele Säuren, unter anderem Zitronensäure, die dem Gemüse ihren frischen Geschmack verleiht. Außerdem sind im Kopfsalat viele Vitamine zu finden. Der Salat benötigt im Garten auf jeden Fall einen vollsonnigen Platz. Wer ihn das gesamte Jahr über anbauen möchte, kann im Abstand von zwei bis drei Wochen immer wieder neuen säen. Im Sommer empfiehlt sich die sogenannte späte Sorte, da diese hitzebeständiger ist als frühe Sorten.

Kürbis

Wer mehr über den Kürbis erfahren möchte, liest am besten unseren Artikel über Kürbisse. Darin findet ihr Tipps zum Anbau sowie eine kleine Übersicht der fünf beliebtesten Speisekürbisse.

Paprika

Der Paprika gehört zur Familie der Nachtschattengewächse und je nach Schärfe und Geschmack gibt es verschiedene Namen für ihn. Dazu gehören zum Beispiel Chili, Spanischer Pfeffer oder Pfefferoni. Beim Paprika, der im Mai gepflanzt wird, handelt es sich um den Gemüsepaprika oder Blockpaprika. Paprika gibt es in den verschiedensten Farben, von gelb über orange zu rot und grün. Übrigens: Grüne Paprika sind unreif, können aber dennoch gegessen werden. Paprika ist voller Ballaststoffe, die die Verdauung fördern, sowie Vitamin C und Kalium. Das Gemüse hat es gerne warm und sonnig, allerdings sollte vor allem bei jungen Pflanzen eine nährstoffarme Erde verwendet werden. Dadurch wird das Wachstum der Wurzeln angeregt. Später kann gerne normale Blumenerde verwendet werden.

Salatgurke

Die Salatgurke stammt aus der Familie der Kürbisgewächse und kommt vermutlich aus Indien, wo sie bereits 1500 v. Chr. angebaut wurde. Nach Europa kamen sie erst während dem Mittelalter. Gurken enthalten viel Vitamin B und C, Kalium und Eisen. Den meisten Platz in der Gurke nimmt allerdings Wasser ein, mit 97 %. Die Salatgurke benötigt zum Wachsen eine Mindesttemperatur von 20 Grad Celsius. Außerdem muss sie immer feucht gehalten werden.

Neuseeländer Spinat

Neuseeländer Spinat ist unserem Spinat recht ähnlich, die Sorten sind aber nicht verwandt. Diese Spinatart kommt in Neuseeland vor, aber auch in Australien, Südafrika und Japan. Nach Europa kam der Spinat im 18. Jahrhundert. Er enthält Provitamin A, Vitamine B, C und E sowie Kalzium, Magnesium, Phosphor und Eisen. Der Spinat benötigt aufgelockerte humusreiche Erde, der sich sowohl im Halbschatten als auch auf einem sonnigen Plätzchen wohl fühlt.

Rosenkohl

Der Rosenkohl wurde das erste Mal im heutigen Belgien angebaut, im Jahr 1587. Erst anfangs des 19. Jahrhunderts wurde er in Europa beliebt und setzte sich als Wintergemüse durch. Heute wird Rosenkohl vor allem in den Niederlanden und Frankreich angebaut sowie im Vereinigten Königreich. Rosenkohl enthält die Vitamine A und C, außerdem ist er mit Mineralstoffen angereichert. Rosenkohl benötigt einen nährstoff- und humusreichen Boden. Besonders im Sommer ist es dann wichtig, die Röschen ausreichen zu bewässern.

Zucchini

Die Zucchini sind eine Unterart des nordamerikanischen Gartenkürbisses, was man vor allem in Italien merkt. Dort heißt das Gemüse Zucchine, was eine Verkleinerungsform von Zucca darstellt, dem Kürbis. Zucchini enthalten die Vitamine A, B und C sowie Kalzium, Magnesium und Eisen. Zucchini benötigen vor allem am Anfang eine konstante Raumtemperatur zwischen 18 und 22 Grad Celsius sowie viel Wasser und Licht. Zudem mögen sie einen lockeren Boden.

Zwiebel

Die Zwiebel ist eine Unterart des Lauchs, ihre geografische Herkunft ist allerdings ungeklärt. Zwiebeln kommen in der Natur nicht von selbst vor, sie sind reine Kulturpflanzen der Menschheit. Zwiebeln enthalten viel Vitamin B und C. Interessant: Je höher der Zuckeranteil einer Zwiebel ist, umso milder ist das Gemüse. Im Mai werden die sogenannten Sommerzwiebeln oder Steckzwiebeln gesät. Diese mögen lockeren, humusreichen Boden, außerdem haben sie es gerne sonnig.

Weiteres Gemüse im Mai

Wer noch immer nicht genug hat, für den gibt es noch weiteres Gemüse, das im Mai Saison hat. Diese haben es zwar nicht in unsere Top 10 geschafft, allerdings werden sie in Folgender Liste erwähnt:

  • Brokkoli
  • Erbsen
  • Radieschen
  • Rhabarber
  • Spargel
  • Eissalat
  • Endiviensalat
  • Feldsalat
  • Rucola

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