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Tipps und Tricks

Salatsorten im Sommer

Wenn der Sommer kommt, die Temperaturen steigen und die Hose nicht kurz genug sein kann, isst man nicht gerne warme Mahlzeiten. Statt Suppe, Eintopf oder Pizza hätte man gerne etwas Kühlendes auf dem Teller. Salat bietet sich hierzu perfekt an, die grünen Blätter sind gefüllt mit Vitaminen und anderen Nährstoffen, die einen durch die heißen Tage bringen. Welche Salatsorten im Sommer Saison haben und was ihre Merkmale sind, lesen Sie jetzt!

Eisbergsalat – der knackig grüne Salat

Die Blätter des Eisbergsalats sind knackig und haben einen hohen Wassergehalt. Außerdem enthalten sie viele Ballaststoffe, Magnesium, Kalium, Kalzium und Vitamin C. Seinen Namen hat der Salat vom Eis, auf dem er früher auf dem Transportweg gelagert wurde. Dabei wurde er auf große Eisblöcke gelegt, um ihn während der langen Fahrt frisch zu halten. Damals kam der Salat aus Nordamerika, heute wird er auch in Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland angebaut.

Vom Eisbergsalat gibt es mehrere Sorten, am bekanntesten sind die abgerundeten grünen Blätter. Es gibt ihn aber auch mit roten Sprenkeln oder gezackten Rändern! Eisbergsalate können von Mai bis Juli im Garten gesät werden, sodass er im Sommer geerntet werden kann. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein, der Boden locker und reich an Humus. Ein pH-Wert von 7 ist optimal.

Kopfsalat – zarte Blätter und milder Geschmack

Die Blätter des Kopfsalates sind zart, da der Salat zur Gruppe der Butterheads gehört. Dabei handelt es sich um Salate, die im Gegensatz zur Crisphead-Gruppe sehr weiche Blätter haben. Der Eisbergsalat etwa gehört zu den Crispheads, das erkennt man an seinen knackigen Blättern. Interessant ist auch der Fakt, dass knackige Salate länger haltbar sind. Butterheads sollte man also möglichst schnell aufbrauchen.

Gleich wie der Eisbergsalat enthält auch der Kopfsalat viel Wasser. Daneben finden sich Proteine, Fette, Ballaststoffe, Natrium, Magnesium, Phosphor, Kalium, Kalzium und Vitamin C. Außerdem gibt es den Salat nicht nur im bekannten Grün, sondern auch in Gelbgrün, Rot und Rotbraun. Ideal für Leute, bei denen das Auge mitisst!

Der Kopfsalat fühlt sich an sonnigen Orten mit viel Licht wohl. Der Boden sollte locker sein und Humus enthalten. Der perfekte pH-Wert liegt bei 5,5. Damit Sie den Salat im Sommer ernten können, sollten Sie ihn ab April aussäen.

Eichblattsalat – amerikanischer Pflücksalat

Der Eichblattsalat ist auch als amerikanischer Pflücksalat bekannt. Der Name kommt von den Blättern, die sich auch einzeln pflücken lassen. Wer also eher kleine Portionen isst, muss nicht unbedingt den gesamten Salatkopf ernten, sondern kann einfach ein paar einzelne Blätter pflücken. Diese sind meistens grün, es gibt den Salat aber auch gelb oder rotbraun gefärbt. Die Blätter enthalten Ballaststoffe, Kalium, Kalzium, Magnesium und Vitamin C.

In Europa wurde der Eichblattsalat erst ab dem 20. Jahrhundert gezüchtet, heute wird er in Frankreich, Italien, Belgien und den Niederlanden angebaut.

Lollo Rosse und Lollo Bionda

Gleich wie der Eichblattsalat ist auch der Lollosalat ein Pflücksalat, sein Name verrät, dass er aus Italien kommt. Mittlerweile wird er auch in Deutschland, der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden angebaut. Es gibt ihn in grün (Lollo Bionda) und rot (Lollo Rosse), die Blätter enthalten Vitamin A und C sowie Kalium und Eisen.

Der Lollosalat mag es gerne warm, halbschattige Orte sind auch okay. Der Boden sollte locker und humusreich sein. Gesät werden kann am Ende März.

Endiviensalat – grüner Spätsommersalat

Der Endiviensalat ist ein grüner Spätsommersalat, er kann im August geerntet werden. Gesät wird er im Juli an einem sonnigen Ort. Der Boden sollte humusreich sein und einen pH-Wert von 6,5 bis 7 (neutraler Boden) aufweisen.

Es gibt zwei Arten an Endiviensalat, einmal mit glatten Blättern und einmal mit krausen. Die Glatten Blätter sind robuster. Sie sind resistenter gegen Kälte und Nässe und halten auch die Lagerung länger aus. Die äußeren Blätter des Salates sind recht bitter, das Herz hingegen ist mild. Übrigens: Endiviensalate sind wahre Vitaminbomben! Sie enthalten die Vitamine A, B und C, außerdem Kalium, Phosphor und Magnesium.

Römersalat – knackig und robust

Der Römersalat – auch Romanasalat – ist bekannt für seine Blätter. Diese sind nämlich besonders knackig und robust, weshalb dieser Salat länger gelagert werden kann als manch anderer. Den Römersalat gibt es in grün und Rot, er enthält sehr viel Vitamin A, B und C sowie Eisen, Kalium und Kalzium.

Gesät wird der Römersalat an einem sonnigen Standort, der Boden sollte humusreich und voller Nährstoffe sein. Eine Direktsaat ist von April bis Juli möglich.

Rucola – scharf und würzig

Der Rucola ist durch die Senföle, die er enthält, scharf und würzig. Neben den Senfölen enthält er die Vitamine A und C sowie Kalium, Kalzium und Folsäure. Außerdem ist viel Nitrat vorhanden, welches in großen Mengen zu Sauerstoffproblemen führen kann. Deshalb sollte man Rucola in geringen Maßen genießen, laut Stiftung Warentest sollten Personen mit 60 kg nicht mehr als 30 Gramm Rucola pro Tag essen. Tipp: Schneiden Sie den Blattstiehl ab, um den Nitratgehalt zu verringern.

Germanen brauchten den Salat schon früh nach Italien, im deutschsprachigen Raum lebte er aber erst Ende des 20. Jahrhunderts auf. Es gibt zwei Arten von Rucola: Die Wilke Rauke, welche intensiver schmeckt, und die Salatrauke, die milder ist. Die Salatrauke kann nur einjährig angebaut werden, die Wilde Rauke dagegen mehrere Jahre.

Der Rucola hat es gerne sonnig, ein halbschattiger Standort ist auch möglich. Der Boden sollte locker und humusreich sein.

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